Checkliste: Toxische Führungskräfte erkennen — ausfüllen und als PDF speichern
20 Punkte in 5 Kategorien:
Interview-Signale · Erste 90 Tage · Verhaltensmuster · Team-Dynamik · Eskalation
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Im Gespräch wird nur bewertet, nicht gefragt. Ihre Fragen werden kurz abgehandelt. Kein echtes Interesse daran was Sie denken.
Die Führungskraft spricht über Ergebnisse und Ziele — aber nie über Menschen. Kein Satz über was das Team braucht oder wie es läuft.
Auf die Frage „Was hätten Sie rückblickend anders gemacht?" kommen nur Situationen wo andere schuld waren.
Die Führungskraft spricht primär über sich — Erfolge, Leistungen, Netzwerk. Das Team taucht als Ressource auf, nicht als Gemeinschaft.
Keine definierten Ziele, kein Onboarding-Plan, keine klare Einarbeitung. Was erwartet wird, erfährt man durch Fehler — nicht durch Gespräche.
Was gut läuft wird ignoriert. Was nicht funktioniert wird sofort kommentiert — vor anderen oder direkt. Kein Gleichgewicht.
Nach den ersten Wochen: kein Gespräch „Wie läuft es für dich?". Ihre Wahrnehmung interessiert nicht — nur Ihre Lieferung.
Was gestern gesagt wurde, gilt heute nicht mehr. Entscheidungen werden ohne Begründung revidiert. Das Chaos wird als Normalzustand verkauft.
Was genehmigt wird hängt davon ab wie die Führungskraft drauf ist — nicht von Fakten oder Logik. Das Team beobachtet Laune statt Aufgaben.
Jede Gegenmeinung wird verteidigt, umgedreht oder bestraft. Wer kritisiert, fällt aus der Gunst. Wer zustimmt, wird gefördert.
Lautstärke als Führungsmittel. Fehler werden in Gruppen thematisiert. Das Ziel: Kontrolle durch Angst, nicht durch Vertrauen.
„Das habe ich nie gesagt." „Du bist zu empfindlich." „Das war doch kein Problem." Was real passierte, wird systematisch reinterpretiert.
Manche werden bevorzugt behandelt — ohne erkennbare Leistungsgrundlage. Informationen, Projekte, Lob: ungleich verteilt.
Alle nicken. Niemand widerspricht. Fragen werden vermieden. Das Schweigen ist performt — kein echtes Einverständnis.
Viele kommen, viele gehen. Vor allem die Guten. Der Grund wird intern nie benannt — extern schon.
Es gibt offensichtliche Underperformer die seit Monaten keine Konsequenz erleben — während das restliche Team kompensiert.
Wer mit der Führungskraft „gut steht" bekommt mehr Kontext. Information wird selektiv geteilt — um Abhängigkeit zu erzeugen.
Schlafprobleme, Bauchschmerzen vor dem Montag, Erschöpfung die nicht von der Arbeit kommt — sondern von der Umgebung.
„Das ist halt so." „Überall ist es schwierig." „Ich bin nicht stark genug." — Wenn diese Gedanken kommen: nicht Sie sind das Problem.
Meldungen wurden gemacht und nichts ändert sich. Die toxische Person bleibt. Die Klagenden werden beobachtet.
Sie rationalisieren noch. Aber ein Teil von Ihnen weiß es schon. Dieser Punkt ist kein Bonus-Signal. Er ist der wichtigste.
Diese Checkliste ist für persönlichen Gebrauch lizenziert.
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© Irene Flaming · flamingirene.com