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Checkliste: Toxische Führungskräfte erkennen

20 Punkte in 5 Kategorien:
Interview-Signale · Erste 90 Tage · Verhaltensmuster · Team-Dynamik · Eskalation
+ Auswertungs-Score mit Handlungsempfehlung

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Essential Checkliste · Leadership
Checkliste: Toxische Führungskräfte erkennen
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20 geprüfte Signale in 5 Kategorien — mit Score-Auswertung
Essential · CHF 4.99 © 2026 Irene Flaming · flamingirene.com
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Eher unauffällig
6 – 12
Aufmerksam beobachten
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Klare Alarmsignale

Kategorie 1 — Vorstellungsgespräch & Erstkontakt

Kein Interesse an Ihrer Meinung

Im Gespräch wird nur bewertet, nicht gefragt. Ihre Fragen werden kurz abgehandelt. Kein echtes Interesse daran was Sie denken.

Das Team wird nicht erwähnt

Die Führungskraft spricht über Ergebnisse und Ziele — aber nie über Menschen. Kein Satz über was das Team braucht oder wie es läuft.

Fehler werden auf andere abgewälzt

Auf die Frage „Was hätten Sie rückblickend anders gemacht?" kommen nur Situationen wo andere schuld waren.

Übermässige Selbstdarstellung

Die Führungskraft spricht primär über sich — Erfolge, Leistungen, Netzwerk. Das Team taucht als Ressource auf, nicht als Gemeinschaft.

Kategorie 2 — Erste 90 Tage

Klare Erwartungen fehlen

Keine definierten Ziele, kein Onboarding-Plan, keine klare Einarbeitung. Was erwartet wird, erfährt man durch Fehler — nicht durch Gespräche.

Lob gibt es nie — Kritik sofort

Was gut läuft wird ignoriert. Was nicht funktioniert wird sofort kommentiert — vor anderen oder direkt. Kein Gleichgewicht.

Ihr Feedback wird nicht eingeholt

Nach den ersten Wochen: kein Gespräch „Wie läuft es für dich?". Ihre Wahrnehmung interessiert nicht — nur Ihre Lieferung.

Regeln ändern sich ohne Erklärung

Was gestern gesagt wurde, gilt heute nicht mehr. Entscheidungen werden ohne Begründung revidiert. Das Chaos wird als Normalzustand verkauft.

Kategorie 3 — Verhaltensmuster der Führungskraft

Stimmungsabhängige Entscheidungen

Was genehmigt wird hängt davon ab wie die Führungskraft drauf ist — nicht von Fakten oder Logik. Das Team beobachtet Laune statt Aufgaben.

Kritikfähigkeit: Null

Jede Gegenmeinung wird verteidigt, umgedreht oder bestraft. Wer kritisiert, fällt aus der Gunst. Wer zustimmt, wird gefördert.

Schreien, Anbrüllen, öffentliche Beschämung

Lautstärke als Führungsmittel. Fehler werden in Gruppen thematisiert. Das Ziel: Kontrolle durch Angst, nicht durch Vertrauen.

Gaslighting: Ihre Wahrnehmung wird in Frage gestellt

„Das habe ich nie gesagt." „Du bist zu empfindlich." „Das war doch kein Problem." Was real passierte, wird systematisch reinterpretiert.

Vetternwirtschaft / Lieblinge

Manche werden bevorzugt behandelt — ohne erkennbare Leistungsgrundlage. Informationen, Projekte, Lob: ungleich verteilt.

Kategorie 4 — Team-Dynamik

Niemand spricht offen in Meetings

Alle nicken. Niemand widerspricht. Fragen werden vermieden. Das Schweigen ist performt — kein echtes Einverständnis.

Hohe Fluktuationsrate

Viele kommen, viele gehen. Vor allem die Guten. Der Grund wird intern nie benannt — extern schon.

Non-Performer werden toleriert

Es gibt offensichtliche Underperformer die seit Monaten keine Konsequenz erleben — während das restliche Team kompensiert.

Informationen werden als Machtmittel genutzt

Wer mit der Führungskraft „gut steht" bekommt mehr Kontext. Information wird selektiv geteilt — um Abhängigkeit zu erzeugen.

Kategorie 5 — Eskalations- und Grenzsignale

Physische oder emotionale Symptome

Schlafprobleme, Bauchschmerzen vor dem Montag, Erschöpfung die nicht von der Arbeit kommt — sondern von der Umgebung.

Sie rechtfertigen das Verhalten vor sich selbst

„Das ist halt so." „Überall ist es schwierig." „Ich bin nicht stark genug." — Wenn diese Gedanken kommen: nicht Sie sind das Problem.

HR-Beschwerden verschwinden unbeantwortet

Meldungen wurden gemacht und nichts ändert sich. Die toxische Person bleibt. Die Klagenden werden beobachtet.

Ihr innerer Kompass sagt: geh

Sie rationalisieren noch. Aber ein Teil von Ihnen weiß es schon. Dieser Punkt ist kein Bonus-Signal. Er ist der wichtigste.

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© Irene Flaming · flamingirene.com

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